Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843)

Homöopathisches System: Der Begründer der Homöopathie hat ein geniales System der Heilung entwickelt: Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden. Das Ähnliche findet sich in den charakteristischen Symptomen. Jede Arznei setzt einen speziellen Reiz, der für diese Beschwerde typisch ist.

  • Arzneiprüfung an gesunden Personen (keine Tierversuche)
  • Nur ein Mittel zurzeit – Organon § 273
  • Keine Mehrfachkomponenten (Komplexmittel)
  • Keine Injektionen in die Akupunkturpunkte

Homöopathisches Arzneimittel

Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden. Das Ähnliche findet sich in den charakteristischen Symptomen des Kranken. Jedes Arzneimittel setzt einen speziellen Reiz, der für diese Krankheit typisch ist. In der Anamnese (Erstgespräch) schildern Sie Ihre Beschwerden und Disharmonien. Aus diesen Symptomen wird ein individuelles homöopathisches Arzneimittel bestimmt. Die verwendeten Arzneistoffe stammen überwiegend aus dem Naturreich (Pflanzen, Tiere, Mineralien).

In der Regel besteht die Erstreaktion aus der kurzen Verstärkung der Symptome des Patienten. Die Besserung ist die Heilantwort Ihrer Lebenskraft auf den Einfluss des Arzneimittels (Zweitreaktion). Dieser Heilungsprozess läuft idealerweise ohne Verschlimmerung ab und führt zur schnellen Wiederherstellung der Gesundheit und Vitalität.

Das Ziel der Heilung, ist ein schneller Übergang in die Gesundheit ohne jegliche Verschlimmerungen oder bemerkenswerte überschießende Reaktionen bzw. Nebenwirkung. Der erste Folgebesuch findet etwa 14-30 Tage später statt. Bitte beobachten Sie in dieser Folgezeit alle Veränderungen die bei der Hauptbeschwerde, den Nebensymptomen und der Vitalität auftritt.

Hier eine kleine Auswahl der homöopathischen Möglichkeiten:

 

Arnica montanaHomöopathisches Arnica

Dient zur Behandlung von Schlagverletzungen und Prellungen der Muskeln und Weichteile, die mit Blutergüssen und Schwierigkeiten beim Bewegen des betroffenen Körperteils einhergehen. Arnica ist ein Mittel zur Behandlung leichter Schlagverletzungen bis zu Zuständen von Bewusstlosigkeit und traumatischen Schocks.

Ledum palustre

Ist angezeigt bei einigen Tage oder Wochen zuvor erlittenen Schlagverletzungen, bei denen Arnica keine Wirksamkeit mehr zeigt. Schlagverletzungen, die auf Ledum ansprechen, weisen großflächige Blutergüsse auf, bei denen die Haut sich kalt anfühlt. Örtliche Erwärmung wird schlecht vertragen, bei kalten Verbänden tritt seltsamerweise Besserung ein. Bei schweren Zerrungen und Quetschungen, bei denen Blut ins Gewebe austritt und bei Blutergüssen (z.B. einem „Veilchen“ am Auge), das Arnica nicht völlig zu reabsorbieren vermag.

Bellis perennis

Homöopathisches Bellis p. ist bei Schlägen auf die Brüste, die äußerst schmerzhaften Blutandrang und Verhärtung nach sich ziehen, die sich bei Kälteeinwirkung verschlimmern, aber auch bei plötzlicher Kälteeinwirkung, wenn der Körper sehr erwärmt ist.

Hypericum

Es sind sehr empfindliche Körperstellen von einer Verletzung betroffen und die Schmerzen unerträglich, so ist Hypericum das geeignetste Mittel. Besonders wenn Finger in der Tür eingeklemmt wurden oder so empfindliche Körperteile wie Kopf, Wirbelsäule oder Steißbein durch Schläge verletzt wurden, ebenso bei anderen traumatischen Verletzungen, bei denen die Schmerzempfindung im Vordergrund steht.

Rhus toxicodendron

Homöopathisches Rhus-tox ist bei allen Verletzungen und Schmerzen angezeigt, die sich bei Bewegung und Wärmeeinwirkung bessern und bei Ruhe, Kälteeinwirkung, Feuchtigkeit und vor Gewittern Verschlechterung zeigen.

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