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Schmerztherapie mit Homöopathie erfolgreich und effektiv anwenden

Schmerztherapie hat einen Namen und ist 200 Jahre jung – Homöopathie

Schmerztherapie mit Homöopathie bei akuten und chronischen Beschwerden anwenden. Dr. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat eine spezielle Arbeitstechnik (Verreibung, Verschüttelung) zur Aufbereitung der Rohstoffe angegeben und somit ein geniales System der Heilung entwickelt: Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden.

Das Ähnliche findet sich in den charakteristischen Symptomen. Jede Arznei setzt einen speziellen Reiz, der für diese Beschwerde typisch ist. In der Homöopathie werden überwiegend Arzneistoffe aus dem Naturreich verwendet (Pflanzen, Tiere, Mineralien, Salze und Metalle).

Schmerztherapie mit Homöopathie – Die Potenzierung

Dabei wird stufenweise eine Minimierung der Materie mit gleichzeitiger Steigerung der „Energie“ erreicht. Dieses so genannte Potenzieren bewirkt eine Dynamisierung der Arzneien. (Dynamik = Kraft, Fähigkeit). Einige Hundert Stoffe sind heute umfangreich geprüft.

Schmerztherapie mit Homöopathie – Die Regeln

  • Arzneiprüfung an gesunden Personen (keine Tierversuche)
  • Nur ein Mittel zurzeit – Organon § 273
  • Keine Mehrfachkomponenten (Komplexmittel)
  • Keine Injektionen in die Akupunkturpunkte (Homöosiniatrie)

CAVE: Zur Dosierung und Wiederholung der Arzneimittel, richte ich mich an den Begründer der Homöopathie – Dr. Samuel Hahnemann – nachzulesen im Organon – hier ist der Link:

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Die Homöopathische Anamnese

In der Anamnese (Erstgespräch) schildern Sie Ihre Beschwerden und Disharmonien. Aus diesen Symptomen wird ein individuelles homöopathisches Arzneimittel bestimmt. Die verwendeten Arzneistoffe stammen überwiegend aus dem Naturreich (Pflanzen, Tiere, Mineralien).

In der Regel besteht die Erstreaktion aus der kurzen Verstärkung der Symptome des Patienten. Die Besserung ist die Heilantwort Ihrer Lebenskraft auf den Einfluss des Arzneimittels (Zweitreaktion). Dieser Heilungsprozess läuft idealerweise ohne Verschlimmerung ab und führt zur schnellen Wiederherstellung der Gesundheit und Vitalität.

Das Ziel der Heilung, ist ein schneller Übergang in die Gesundheit ohne jegliche Verschlimmerungen oder bemerkenswerte überschießende Reaktionen bzw. Nebenwirkung. Bitte beobachten Sie in dieser Folgezeit alle Veränderungen die bei der Hauptbeschwerde, den Nebensymptomen und der Vitalität auftritt.

Homöopathische Arzneimittel

Arnica montana – Bergwohlverleih

arnikaDient zur Schmerztherapie von Schlagverletzungen und Prellungen der Muskeln und Weichteile, die mit Blutergüssen und Schwierigkeiten beim Bewegen des betroffenen Körperteils einhergehen. Arnica ist ein Mittel zur Behandlung leichter Schlagverletzungen bis zu Zuständen von Bewusstlosigkeit und traumatischen Schocks.

Ledum palustre – Sumpfporst

Ist angezeigt bei einigen Tage oder Wochen zuvor erlittenen Schlagverletzungen, bei denen Arnica keine Wirksamkeit mehr zeigt. Schlagverletzungen, die auf Ledum ansprechen, weisen großflächige Blutergüsse auf, bei denen die Haut sich kalt anfühlt. Örtliche Erwärmung wird schlecht vertragen, bei kalten Verbänden tritt seltsamerweise Besserung ein. Bei schweren Zerrungen und Quetschungen, bei denen Blut ins Gewebe austritt und bei Blutergüssen (z.B. einem „Veilchen“ am Auge), das Arnica nicht völlig zu reabsorbieren vermag. 

Bellis perennis – Gänseblümchen

bellis perenisBellis perennis ist bei Schlägen auf der Brust (Mamma), die äußerst schmerzhaften Blutandrang und Verhärtungen nach sich ziehen angezeigt. Bei Kälteeinwirkung verschlimmern sich der Zustand, aber auch bei plötzlicher Kälteeinwirkung, wenn der Körper sehr erwärmt ist. 

 

Hypericum perforatum – Johanniskraut

Es sind sehr empfindliche Körperstellen von einer Verletzung betroffen und die Schmerzen unerträglich, so ist Hypericum das geeignetste Mittel. Besonders wenn Finger in der Tür eingeklemmt wurden oder so empfindliche Körperteile wie Kopf, Wirbelsäule oder Steißbein durch Schläge verletzt wurden, ebenso bei anderen traumatischen Verletzungen, bei denen die Schmerzempfindung im Vordergrund steht. 

Rhus toxicodendron – Giftsumach

Schmerztherapie mit HomöopathieRhus-tox ist bei allen Verletzungen und zur Schmerztherapie angezeigt, die sich bei Bewegung und Wärmeeinwirkung verbessern.
Kälteeinwirkung und Feuchtigkeit zeigen aber eine Verschlechterung.
Cave: Bitte immer die charakteristischen Symptome beachten! Es werden also keine lateinischen Namen oder Krankheiten behandelt, sondern immer die Beschwerden und Empfindungen.

z.B.: Rückenschmerzen ist kein vollständiges Symptom und kann deshalb nicht homöopathisch behandelt werden!

Rückenschmerzen im Lendenbereich – die sich bei:

  • Wärme verbessern (und/oder)
  • Liegen auf hartem Untergrund verbessern (und/oder)
  • Angefangener Bewegung (Morgensteifigkeit) verschlechtern (und/oder)

sind ein vollständiges Symptom und verlangen höchstwahrscheinlich nach Rhus-tox, um die Schmerzen zu beseitigen.

Bitte beachten Sie immer die Modalitäten der Arzneimittel!

Materia medica in der Homöopathie

In der Materia media (Arzneimittellehre) werden die Symptome in den jeweiligen Arzneimittelbildern gesucht und verglichen. Bitte benutzen Sie hierfür nur gesicherte Quellen und anerkannte Rubriken! Eine kostengünstige und verlässliche Quelle – ist und bleibt das ORIGINAL von Dr. Samuel Hahnemann. Hier ist der Link zum Buch auf Amazon:

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